Gesundheit

9 Superfoods aus dem eigenen Garten!

Sind Superfoods wirklich so super?

Meist kommen die Tees, Samen oder Beeren von weit her und wurden teuer nach Europa importiert. Nicht nur die Konsumenten zahlen für ihre Superfoods einen hohen Preis, auch für die Umwelt wird der Trend zunehmend zur Belastung. Beim Anbau werden Pestizide eingesetzt, damit mehr und effektiver produziert und geerntet werden kann. Da der Bedarf an Anbaufläche zunehmend steigt, müssen Wälder weichen. Und auch die langen Transportwege werfen Zweifel daran auf, wie “öko” und “gesund” die Superfoods am Ende wirklich sind.Brauchen wir das wirklich? Nein, meinen Experten! Hier kommen tolle Alternativen zu Goji-Beere  Co. – regional und im eigenen Garten anbaubar!

Sonnenblumenkerne

sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin D und K, sowie Kalium, Magnesium und Selen. Außerdem sind sie eine tolle Eiweißquelle und eine gute Ergänzung für den Speiseplan von Vegetariern und Veganern. Sonnenblumenkerne können in jedem größeren Super-, Drogerie- oder Biomarkt günstig und in guter Qualität erstanden werden. Beim Kauf darauf achten, dass sie in Deutschland angebaut und abgepackt wurden. Sonnenblumen wachsen auch sehr gut im heimischen Garten.

Paprika

Die alte Bekannte wird gern unterschätzt. Dabei können die Schoten mehr Vitamin C als Zitronen enthalten. Je röter die Paprika, desto mehr Vitamine stecken drin. Dadurch unterstützt das beliebte Gemüse unser Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Außerdem wird den Antioxidantien in Paprikas eine krebsvorbeugende und den Alterungsprozess hemmende Wirkung nachgesagt.

Leinsamen

Genau wie die exotischen und oft teuren Chiasamen enthalten unsere heimischen Leinsamen viel Eiweiß, Kalzium und Omega-3-Fettsäuren. Außerdem regen auch sie die Verdauung an und machen schön satt. Man kann sie wie Chiasamen trocken ins Müsli geben oder am Vorabend mit etwas Wasser quellen lassen. Schmecken auch lecker in Brot. Mehr über Leinsamen erfahren? Dann habe ich hier einen Link für dich: hier klicken.

Brokkoli

Ob als Saft, Pulver oder Tabletten – Superfoods wie Weizengras sind momentan besonders beliebt. Sie sind reich an Chlorophyll und sollen deshalb bei der Entgiftung von krebserregenden Substanzen helfen. Man kann dafür auch einfach auf grüne Obst- und Gemüsesorten aus der Heimat wie zum Beispiel Brokkoli und Grünkohl zurückgreifen.

Schwarze Johannisbeeren

sind eine gute Alternative für teure Gojibeeren. Laut Expertin Britta Klein sind die beiden Beeren was ihre positive Wirkung auf unsere Gesundheit betrifft sogar fast identisch. Beide versorgen uns mit vielen Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Spurenelementen und Mineralien. Die Schwarze Johannisbeere bietet im Vergleich zur Gojibeere gleich mehrere Vorteile: Sie ist günstiger, überall in Deutschland anbaubar und schmeckt deutlich angenehmer. Außerdem wurden schon mehrfach in Gojibeeren aus China Pestizidrückstände gefunden. Mehr über die schwarze Johannisbeere erfahren hier.

Meerrettich

…wirkt unscheinbar, wird aber schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze eingesetzt. Die scharfe Wurzel ist eine echte Vitamin-C-Bombe, außerdem kurbelt sie durch ihren hohen Zinkgehalt den Stoffwechsel an. Meerrettich ist reich an Magnesium, was uns leistungsfähiger macht und Krämpfen vorbeugt.

Grünkern

…Weizen und Dinkel sind tolle Alternativen zu teurem Quinoa. Genau wie das Superfood aus den Anden halten die heimischen Körner lange satt und spenden wichtige Nährstoffe. Einen großen Nachteil gibt es allerdings: die regionalen Alternativen enthalten alle Gluten und eignen sich nicht für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit. Mehr über Grünkern erfahren…

Radicchio

…wird erst nach dem ersten Frost geerntet, damit die bunten Blätter ihren bitteren Geschmack verlieren. Im Wintersalat sind die Blätter ein wunderbarer Vitaminlieferant, auch Eisen und Kalzium sind in Radicchio enthalten. Außerdem wirkt der Salat verdauungsfördernd.

Kamillentee

Wer braucht schon teuren Matcha-Tee, wenn es in unserer Heimat tolle Alternativen gibt? Kamillentee beruhigt und Löwenzahn und Hagebutte wirken wie Matcha verdauungsfördernd. Möchtest du mehr über Kamillentee lesen? Dann habe ich hier einen guten Artikel für dich.

Kenn ihr noch weitere solcher “Superfoods” im eigenen Garten? Dann lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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