Pfefferminze – Duftendes Heilkraut

Ich wünsche einen schönen guten Abend. Habe Heute einen interessanten Artikel über Pfefferminze gefunden den ich gerne mit euch teilen wollte. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Pfefferminze – Erfrischendes Heilmittel

Die Pfefferminze ist ein bewährtes Heilmittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen. Ihre Anwendung ist denkbar einfach: Pfefferminz-Kapseln helfen gegen das Reizdarm-Syndrom, das ätherische Pfefferminzöl gegen Kopfschmerz und eine Pfefferminz-Inhalation bei verstopften Atemwegen. Ein Pfefferminztee wärmt im Winter und im Sommer erfrischt die aromatische Pflanze mit einem köstlichen Pfefferminz-Smoothie. Das passende Smoothie-Rezept folgt umgehend – genau wie zahlreiche weitere Tipps zum Einsatz der Pfefferminze.

Pfefferminze – Duftendes Heilkraut

Die Pfefferminze ist schon seit Tausenden von Jahren ein sehr geschätztes und weithin bekanntes Heilkraut. Selbst heute, in unserer doch etwas naturfremden Welt, erkennen die meisten von uns – wenn auch vielleicht nicht mehr die Pflanze selbst – so zumindest ihren typisch frisch-würzigen Minzduft.

Und obwohl sich das Menthol-Aroma selbstverständlich längst auch vollsynthetisch herstellen lässt – für Kaugummis, Zahncreme, Mundwasser & Co – wird doch ein Grossteil des Menthols noch immer direkt aus der Pfefferminz-Pflanze extrahiert.

Unter Fachleuten heisst die Pfefferminze Mentha piperita. Ihr Gattungsname Mentha stammt dabei, zumindest laut einer griechischen Sage, von einer Nymphe namens Minthe. Die Ärmste sollte gerade vom lüsternen Hades, dem Herrscher der Unterwelt, entführt werden, als Persephone, seine eifersüchtige Gattin einschritt und Minthe flugs in eine Pflanze verzauberte – nämlich in eine Minze.

Von anderen Minzen unterscheidet sich die Pfefferminze insbesondere durch ihren hohen Mentholgehalt und den an Pfeffer erinnernden Geschmack (lat.: piperita = gepfeffert). Dabei ist das Menthol einer der besonders wirksamen Bestandteile, der die Pfefferminze zum Arzneimittel bei vielerlei Beschwerden machte.

Zu Heilzwecken werden die Blätter der Pflanze verwendet. Aus den Drüsenschuppen an der Blattoberfläche entweicht bereits durch einfaches Zerreiben mit den Fingern das vielseitig verwendbare ätherische Pfefferminzöl. Dieses hat unter anderem eine antimikrobielle, antivirale und geistig anregende Wirkung. Gleichzeitig wirkt die Pfefferminze auf die glatte Muskulatur des Magendarmtrakts krampflösend, während sie die Gallenblase beruhigt und insgesamt die Verdauung fördert bzw. sie vielmehr reguliert.

Pfefferminze bei Kopfschmerzen

Kopfschmerztabletten braucht man natürlich nicht nur im Urlaub, sondern nicht selten auch zu Hause. Denn jeder, der schon einmal an Kopfschmerzen oder Migräne gelitten hat, weiss, wie schlimm die Schmerzen zu ertragen sind und wie sehr sie die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können.

Spannungsbedingte Kopfschmerzen, von denen über 80 % der erwachsenen Europäer gelegentlich betroffen sind, äussern sich durch dumpfe, drückende Schmerzgefühle entweder im Stirnbereich, an beiden Schädelseiten oder im Bereich des Hinterkopfes. Die Betroffenen leiden häufig an verstärkter Empfindlichkeit, insbesondere gegenüber Licht und Lärm.

Etwa 40 % der Schmerzgeplagten greifen dann aus Routine zur Selbstmedikation aus der Apotheke. Schmerzmittel, im Fachjargon als Analgetika bezeichnet, dämpfen über das Zentralnervensystem die Schmerzempfindungen. Kopfschmerzmedikamente, die durch Wirkstoffkombinationen zu einer verstärkten Schmerzhemmung führen, besitzen jedoch häufig schädliche Nebenwirkungen und belasten bei regelmässiger Einnahme den Körper (insbesondere Leber und Nieren).

Auch hier kann die Pfefferminze auf natürliche Weise helfen. Insbesondere bei Spannungskopfschmerz sorgt die Pflanze durch ihre entkrampfende Wirkung für Linderung. Das Öl wird lokal auf Stirn und Schläfe aufgetragen und löst dort einen Kältereiz auf der Haut aus, der dann zu einer Blockade der Schmerzleitung zum Gehirn führt und gleichzeitig die Muskulatur entspannt.

Bereits 1996 hatte eine doppelblind durchgeführte und plazebokontrollierte Studie (Goebel et al., 1996) ergeben, dass 10-prozentiges Pfefferminzöl in Ethanol gelöst und auf die Stirn sowie die Schläfen aufgetragen, signifikant wirksam ist gegen Spannungskopfschmerz – und zwar genauso wirksam wie 2 Tabletten (1 g) Paracetamol! Bereits nach 15 Minuten trat bei den mit Pfefferminzöl behandelten Patienten eine lindernde Wirkung ein, die sich in den nächsten 45 Minuten noch steigerte.

2010 wurde in einer weiteren Crossover-Studie die Wirksamkeit einer 10-prozentigen Menthol-Lösung bei Migräne untersucht (Borhani Haghighi et al., 2010). Dabei waren 38,3 Prozent der mit Menthol-Lösung behandelten Patienten nach zwei Stunden schmerzfrei und selbst die Begleitsymptome bei Migräne (Licht-, Geräuschempfindlichkeit und Übelkeit) gingen wesentlich stärker zurück als bei der Plazebo-Gruppe.

Das Pfefferminzöl hat sich also auch wissenschaftlich in seiner Wirksamkeit herkömmlichen Medikamenten als mindestens ebenbürtig erwiesen und stellt für künftige Kopfschmerzpatienten eine leicht zugängliche, gut verträgliche und kostengünstige Alternative dar. Greifen Sie bei Kopfschmerzen daher zuerst zu Pfefferminzöl oder trinken Sie in Ruhe einen Pfefferminztee.
Neugierig geworden? Dann schaut mal hier unter diesem Link nach:
Leset mehr unter: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pfefferminze.html#ixzz4Sdlmq5Lq

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

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